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Stern TV deckt Blitzer-Abzocke auf

28.
Okt. 2010

Stern TV deckt auf: Wie mit Radarfallen trotz falscher Messungen Kasse gemacht wird

Überall auf Deutschlands Straßen wird Jagd auf Raser gemacht. Es wird gemessen und geblitzt. Den überführten Verkehrssündern winken Strafpunkte in Flensburg, satte Geldstrafen oder sogar monatelanges Fahrverbot. Doch wie präzise sind Blitzer-Bilder oder Laser-Messungen?

Der Bußgeldbescheid, den Melanie Weisbecker vor kurzem bekam, hatte es in sich: 60 Stundenkilometer ist die 19-Jährige danach zu schnell gefahren – innerhalb einer geschlossenen Ortschaft. Die Konsequenz: vier Punkte in Flensburg, zwei Monate Fahrverbot und 175 Euro Geldbuße. Doch die junge Frau war sich sicher: Da stimmt etwas nicht. Denn: Als Melanie Weisbecker geblitzt wurde, war sie gerade vom Parkplatz ihrer Schule auf die Straße abgebogen. Sie sei insgesamt erst 100 Meter gefahren, dann habe es schon “geblitzt”. Mit ihrem 50-PS-Auto sei es aber unmöglich, auf einer so kurzen Strecke von Null auf über 100 Stundenkilometer zu beschleunigen.

Und tatsächlich: Mit Hilfe eines Anwalts und des Sachverständigen Hans-Peter Grün, der auf die Überprüfung von Messungen im Straßenverkehr spezialisiert ist, konnte Melanie Weisbecker beweisen, dass die Messung falsch war. Das Gerät, mit dem die junge Frau geblitzt wurde, war offenbar kaputt. Auch vor Gericht bekamen Grün und der Anwalt der 19-Jährigen Recht. Und die zuständige Behörde zog alle Strafandrohungen zurück.Ein Einzelfall ist Melanie Weisbecker nach Angaben von Hans-Peter Grün nicht. Seine Sachverständigengesellschaft hat insgesamt 5000 Bußgeldakten für Anwälte aus ganz Deutschland ausgewertet – und dabei erstaunliches herausgefunden: “In mehr als der Hälfte der Vorgänge ist die Beweisführung in der Akte nicht korrekt”, sagt Hans-Peter Grün. “Es wurde in diesen Fällen nicht vollständig nachgewiesen, dass tatsächlich ein Verstoß begangen wurde.” So seien Messprotokolle nicht korrekt ausgefüllt worden oder es hätten Fotos gefehlt.

In sieben Prozent der Akten fanden Grün und seine Kollegen sogar schwerwiegende Fehler: Fahrzeuge wurden darin beispielsweise verwechselt, der Messaufbau war fehlerhaft oder die Messung begann zu spät. Zu solchen Problemen kommt es, wenn Blitzgeräte beispielsweise defekt sind oder wenn die Beamten im dichten Verkehr Schwierigkeiten beim Anvisieren von Fahrzeugen mit der Laserpistole haben.Dass trotz solcher Probleme und Fehler häufig dennoch ein Bußgeldbescheid versandt wird, liege daran, dass “große Mengen an Vorgängen einfach in zu kurzer Zeit durchgeschleust werden”, sagt Hans-Peter Grün: Diejenigen, die die Bußgeldbescheide versenden, hätten deshalb einfach nicht genug Zeit, um alle Messergebnisse gründlich zu überprüfen. So würden Fehler beim Messen oder technische Defekte häufig nicht auffallen.

Formale Fehler, die das Messergebnis nicht beeinflussen, gab es in immerhin 25 Prozent der überprüften Akten: Hier fehlte beispielsweise der Eichschein des Blitzgeräts oder die notwendige Bescheinigung, dass die blitzenden Beamten richtig geschult wurden. In nur 17 Prozent der Vorgänge stimmte alles: Die Geschwindigkeitsmessung war korrekt dokumentiert und im Anschluss überprüft worden.

Das Ergebnis der Untersuchung zeigt, dass es immer wieder zu Problemen bei Geschwindigkeitsmessungen kommt. Laut Hans-Peter Grün macht es deshalb durchaus Sinn, vor Gericht zu ziehen, wenn man Zweifel an einem Bußgeldbescheid hat. Denn: Nur so erhalte man als Autofahrer überhaupt die Möglichkeit, die eigene Akte gründlich überprüfen zu lassen.Dass in etwa 58 Prozent der von dem Sachverständigen und seinen Kollegen untersuchten Fälle Betroffene gezwungen waren, vor Gericht ihre mögliche Unschuld zu beweisen, ist für Dorothee Lamberty vom Automobilclub von Deutschland ein Unding. Sie kann nicht verstehen, dass der Bürger dem Staat Fehler nachweisen müsse.”Das ist eine Beweislast-Umkehr zu Ungunsten des Betroffenen”, sagt sie.

gefunden bei: www.stern.de/tv/

Mit POIbase wäre das nicht passiert….

07.
Okt. 2010

Navi schickt Fahrer auf Berggipfel

Immer wieder hört man von Geschichten, in denen Navigationsgeräte ihre Nutzer auf falsche Autobahnauffahrten, ins Wasser oder auf fast unbefahrbare Wege schicken. In der Schweiz folgt der Fahrer eines Kleintransporters nun scheinbar blind seinem fehlerhaften Navi auf den Gipfel eines Berges und blieb stecken.

Wie die britische Tageszeitung Daily Mail berichtet, führt die Fahrt auf den Berg Bergun, wo der Fahrer einige Kraftfahrzeugverbotsschilder übersah und hoffte nach einer der kommenden Abbiegungen wieder auf die Hauptstraße zurückzukommen. Dazu kam es allerding nicht und kurz vor Erreichen des Gipfels blieb das Fahrzeug stecken und musst mit einem Spezial-Hubschrauber zurück ins Tal gebracht werden.

Laut einem Sprecher der Feuerwehr müsse der Fahrer äußert geschickt gewesen sein, wenn er es so weit einen solchen Ziegenweg hinauf geschafft habe.

Gefunden bei: www.pocketnavigation.de

EU Bußgelder – Neues EU-Gesetz ab 01.10.2010

01.
Okt. 2010

EU Bußgelder – Neues EU-Gesetz ab 01.10.2010

Heute (01.10.2010) tritt ein neues EU-Gesetz in Kraft, das die Ahndung von Verkehrsverstößen über die Grenzen des Urlaubslandes hinaus möglich macht. Im Ausland verhängte Geldbußen werden dann von deutschen Behörden verfolgt

Obwohl das Gesetz erst zum Oktober in Kraft tritt, können auch bereits Fahrverstöße zwischen Juli und September geahndet werden, wenn der Bußgeld-Bescheid erst nach dem 30.09.2010 bei den zuständigen Behörden eingeht. Eine Vollstreckung ist dann aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten möglich, wenn ein Verstoß mehr als 70 Euro beträgt.

Diese Summe wird oft schnell erreicht, da Bußgelder im Ausland meist höher sind als in Deutschland. Das Strafgeld darf der Staat behalten, der es eingetrieben hat. “Autofahrer sollten die neue Gesetzeslage bei ihrem Fahrverhalten im diesjährigen Sommerurlaub berücksichtigen. Selbst kleinere Geschwindigkeitsüberschreitungen können die Urlaubskasse stark beanspruchen”, kommentiert Norbert Wulff, Vorstand der DA Direkt Versicherung das neue Gesetz.

Darüber hinaus haben viele EU-Mitgliedstaaten Punktekonten eingerichtet. Hier werden im Ausland gesammelte Verstöße registriert. “Wer allerdings sein Punktekonto im Ausland ausreizt, muss trotzdem kein Fahrverbot in Deutschland fürchten. Die gesammelten Verstöße werden nur im Urlaubsland registriert”, so der Versicherungsexperte weiter.

Neben einer Geschwindigkeitsüberschreitung gibt es noch weitere länderspezifische Besonderheiten. So muss etwa in Österreich auch am Tag das Abblendlicht eingeschaltet sein, sonst droht ein Bußgeld. In Frankreich verschärft sich die Geschwindigkeitsbegrenzung bei Regen.

Gefunden in: Bussgeldkatalog.biz

Fundstück – “Müllblitze”

24.
Sep. 2010

“Müllblitze”  ist Fall für die Mülltonne

Simmerath. Der Blitzer in der Mülltonne ist bereits ein Fall für dieselbe: Städteregionsrat Helmut Etschenberg hat am Freitag in der Sitzung des Verkehrsausschusses auf eine Forderung der CDU-Fraktion im Städteregionstag reagiert und erklärt, dass sein Haus von den Plänen Abstand nehmen werde, als Mülltonnen getarnte Radarfallen zu kaufen.

Noch seien keine Verträge abgeschlossen, hieß es. Ob der ursprünglich bis zum 8. Oktober geplante Probebetrieb fortgesetzt wird, war am Freitag indes nicht zu erfahren.
Aufgeschreckt durch die Berichterstattung dieser Zeitung hatte der Monschauer CDU-Abgeordnete Alexander Lenders unter Applaus der anderen Fraktionen von zahlreichen Bürgern berichtet, die sich abgezockt fühlten: «Für diese Form der Verkehrsüberwachung fehlt die Akzeptanz.» Nicht ohne Grund hätten viele Bundesländer diese Radarfallen inzwischen wieder abgeschafft. Etschenberg akzeptierte die Argumentation, betonte aber die Wichtigkeit von Tempokontrollen.

83 Mal in gut zweieinhalb Stunden hatte die Radarfalle im Testbetrieb der Städteregion Aachen in Simmerath-Kesternich auf der B.266 zugeschnappt.
Tempo 30 ist dort, in unmittelbarer Nähe zu Grundschule und Kindergarten, erlaubt. «Traffipax Speedoguard» heißt die neueste Errungenschaft der Städteregion Aachen.
«Um die Möglichkeiten der Verkehrsüberwachung weiter zu optimieren, wurde nach «Messalternativen» zu den mobilen Fahrzeugen mit Heckanlagen gesucht», berichtete Detlef Funken, Sprecher der Städteregion. Da es in vielen Bereichen Parkprobleme gebe – Gehwege, schraffierte Linien, zu kurze Parkplätze -, habe sich «die Alternative eines transportablen und wetterfesten Messstativs in einer grauen Vollkunststofftonne» angeboten, so der Tenor vom Donnerstag, der am Freitag bereits Geschichte war.

Das Land Brandenburg hat die Mülltonnenblitzer 2006 wieder abgeschafft, «da sie dem Image der Polizei und Ordnungsbehörden schaden», wie es damals hieß.

Gefunden bei: http://www.az-web.de/lokales/euregio-detail-az/1408738?_link=&skip=&_g=Muellblitze-ist-Fall-fuer-die-Muelltonne.html

Fundstück: Super-Radargerät

23.
Sep. 2010

Super-Radar blitzt 22 Autos gleichzeitig

Zwei Wochen hat die Genfer Polizei einen Super-Blitzer getestet und danach für “gut” befunden. Der Clou an dem Superradar: Ein Superauge kann 22 Autos auf einmal festhalten.

Ein neues Radargerät der Genfer Polizei kann 22 Autos auf bis zu vier Fahrspuren gleichzeitig überwachen. Erfasst werden können Rotlicht und Geschwindigkeitssünder sowie Vergehen beim Überholen und Abstand halten.Der von Jenoptik Robot in Monheim gefertigte Super- Blitzer „TraffiStar SR590“ ermöglicht mit einem so genannten Trackingradar einen sehr breiten Messwinkel, mit dem sich 3D-Aufnahmen realisieren lassen. Kosten für die Superoptik 80 000 Schweizer Franken

Somit werden Kreuzungen aus bis zu 500 Meter Entfernung exakt überwacht. Maximal sechs Fotos in der Sekunde lassen sich zu einer Bildstrecke zusammenfügen.Verkehrsteilnehmer in Deutschland brauchen sich aber noch nicht zu fürchten: Erst nach der Zertifizierung bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig könnte das Gerät auch hier auf den Markt kommen.

gefunden bei: http://www.chiemgau24.de/auto-verkehr/aktuell/auto/super-radar-blitzt-autos-gleichzeitig-929958.html

POIbase – Gewinnspiel

08.
Sep. 2010

Erzähle uns von Deinen Erfahrungen mit POIbase – und gewinne attraktive Preise!

Liebe POIBase-Community,

nun ist POIbase schon über ein Jahr lang online – höchste Zeit, Euch einmal nach Euren Erfahrungen und Erlebnissen mit POIbase zu fragen! Habt Ihr Lieblings-POIs? Seid ihr durch POIbase vielleicht auf ein tolles Restaurant gestoßen, das ihr vorher noch gar nicht kanntet? Oder habt ihr womöglich den fiesesten Blitzer Deutschlands entdeckt? Wir sind neugierig auf Eure Geschichten, Fotos und Videos rund um POIbase! Die originellsten Einsendungen werden nicht nur auf www.poibase.com veröffentlicht, sondern es winken zusätzlich attraktive Preise: 1 Tom Tom XL Traffic Navi inkl. POIbase-Software, 11 POI Pilots 5000+ sowie 22 POIbase-Gutscheine im Wert von je 10 Euro. Wir freuen uns auf Eure Einsendungen an presse@poicon.com.

Freie Fahrt für Drängler?

30.
Aug. 2010

Dichtes Auffahren auf dem Prüfstand

Nach der sensationellen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 11. August 2009 hinsichtlich eines Geschwindigkeitsverstoßes, nach der ein verdachtsunabhängiges Video-Fotografieren des Verkehrs mit Vidit / VKS für unzulässig erklärt wurde, entscheiden immer mehr Amtsgerichte zugunsten der Betroffenen.

Darauf verweist der Bad Nauheimer Fachanwalt für Verkehrsrecht Romanus Schlemm, Vizepräsident des VdVKA – Verband deutscher VerkehrsrechtsAnwälte e. V. mit Sitz in Kiel unter Hinweis auf verschiedene amtsgerichtliche Urteile, insbesondere auch des Amtsgerichts Ludwigslust, das offenbar konsequent diesen Vorgaben folgt.

So hat das Gericht erst soeben wieder ein Verfahren, in dem eine Messung mit VKS erfolgte, durch Beschluss vom 19.02.2010, (Az.: 126 Js 2961/10 OWi StA SN) eingestellt. In diesem Fall ging es um den Vorwurf einer Abstandsunterschreitung auf der BAB 24, Richtung Hamburg bei km 52,192. Die im Bußgeldbescheid festgesetzte Geldbuße von 180,- Euro und das einmonatige Fahrverbot waren damit vom Tisch.

Gefunden in: ChannelPartner.de

Fundstück

28.
Jul. 2010

Vollgepackt mit Geweih ist dieser italienische Polizist geblitzt worden

Das ist schneller als die Polizei erlaubt: Ein italienischer Carabiniere ist mit einem voll bepackten Motorroller und überhöhter Geschwindigkeit in eine Kontrolle der Göttinger Autobahnpolizei gerauscht. Der Zweiradfahrer war in einer Baustelle statt der erlaubten 60 mit 86 Stundenkilometern geblitzt worden

Seine deutschen Kollegen staunten aber nicht schlecht, als sie den Raser anhielten. Der Lenker des Rollers war obendrein mit einem kompletten Geweih geschmückt. 90 Euro Bußgeld musste der Mann laut “Hessisch-Niedersächsische Allgemeine Zeitung” (HNA) bezahlen.

Das Kuriose: In Italien verhängt der Polizist selbst Bußgelder für zu schnelles Fahren – laut HNA aber zu ” anderen Preisen als hier bei Euch in Deutschland”. Nachdem das Geweih sicherer verstaut war, durfte der Mann seinen Weg gen Rom fortsetzen.

Quelle Text: T-Online